EIZ Research Seminar | Dr. Ghada Elbez

Ein Forschungsseminar mit Dr. Ghada Elbez, das eine tiefgehende Untersuchung der aktuellen Forschung und aufkommenden Herausforderungen in der Cybersicherheit moderner Energiesysteme bietet.
ein einfacher blauer Trennstrich
Dr. Ghada Elbez Präsentation
Ein Trenner bestehend aus Kreisen in den sechs Lab-Farben

Dr. Ghada Elbez – Leiterin der Forschungsgruppe Secure Energy Systems (SES) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und Koordinatorin des KASTEL Security Lab Energy am Institut für Automation und Angewandte Informatik (IAI) – hielt im Rahmen des EIZ‑Forschungsseminars einen Vortrag mit dem Titel „Forschung zur Cybersicherheit von Energiesystemen: Erkenntnisse aus dem KASTEL Security Lab Energy“.

Das KASTEL Security Lab Energy dient als Plattform für interdisziplinäre Forschung zur Resilienz und Sicherheit zukünftiger Energiesysteme.

Ghada gab einen Überblick über die Forschungsthemen ihrer Gruppe und hob dabei Poisoning‑Angriffe, Denial‑of‑Service‑Attacken und falsche Dateninjektionen auf weit verbreiteten Protokollen in elektrischen Netzen wie GOOSE, Modbus und anderen hervor. Sie sprach zudem über die Erklärbarkeit von Anomalien anhand menschlich lesbarer Interpretationen von Log‑Sammlungen sowie über Threat‑Modeling mit großen Sprachmodellen (Large Language Models). Abschließend teilte Ghada ihre Einschätzungen zu zukünftigen Trends in der Cybersicherheit von Energiesystemen, zu denen die Nutzung von Cloud‑Speicher und Large Language Models gehören.

Die Sitzung war interaktiv; dem Publikum wurden Fragen zum Bewusstsein für Cyberangriffe im Energiesektor und deren Auswirkungen gestellt. Es war für die Teilnehmenden aufschlussreich zu erfahren, dass Cybersecurity‑Vorfälle in Deutschland fast täglich vorkommen, was die Motivation für Forschung im Energiesicherheits‑Umfeld deutlich erhöht.

Vielen Dank, Ghada, für das Teilen Ihrer Erkenntnisse und Forschung beim Energie‑Innovationszentrum Cottbus (EIZ) an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus‑Senftenberg.

Danke auch an Ivan Pryvalov für die Organisation des Seminars und an alle, die an der Diskussion teilgenommen haben!

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