Im Bereich der Erneuerbaren Energien treffen hohe Zubauzahlen und die damit verbundenen hohen Einspeisungsraten auf eine unflexible Einspeisevergütung. In Zeiten „Warmer Lichtstürme“ – also Erzeugungsspitzen aus Photovoltaik und Windkraft – können in Stunden mit niedriger Stromnachfrage an den Strombörsen negative Preise anfallen. In Verbindung mit der unflexiblen EEG-Vermarktung mit festen Einspeisevergütungen kann dies schnell zu hohen volkswirtschaftlichen Kosten führen.
Die Kurzstudie „Warmer Lichtsturm“ identifiziert zum einen den erwartbaren Umfang solcher Erzeugungsspitzen. Zum anderen werden Maßnahmen zur Adressierung der Effekte auf den Strommarkt und den Systembetrieb diskutiert sowie eine erste Analyse zur Umsetzbarkeit aufgezeigt.
Projektkontext
Die Studie wurde im Rahmen der Arbeit des Scientific Advisory & Project Boards (SAPB) erstellt – einem beim Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz Transmission GmbH etablierten wissenschaftlichen Beratungsgremium, dem renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen angehören.
Prof. Dr. Felix Muesgens vom Fachgebiet Energiewirtschaft leitete das Arbeitspaket 1 in Zusammenarbeit mit Silvian Radke vom EECON | Energy Economics Lab.
Weitere Arbeitspakete lagen – neben der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg – bei:
Zudem haben das Fraunhofer IEE, die Technische Universität Berlin, die Technische Universität Clausthal, die Technische Universität Dresden, die Technische Universität Ilmenau sowie die Technische Universität Wien weitere Beiträge geleistet.
Veröffentlichung
Zum vollständigen Ergebnisbericht und der Studienkurzfassung
„Warmer Lichtsturm – Umgang mit Erzeugungsspitzen aus PV und Wind“:
https://lnkd.in/e_KpZD5r
