Franziska Kathe ist akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl Energiewirtschaft und Teil des Energy Economics (EECON) Lab am EIZ. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit dem Verhalten der Bevölkerung im Kontext der Energiewende und trägt mit ihrer Arbeit aktiv zur strukturellen Entwicklung der Lausitz bei.
Was ist Ihre Rolle am EIZ und was sind Ihre Hauptaufgaben im Team?
„Ich arbeite als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Energy Economics Laboratory am EIZ und bin seit Beginn des Projekts beteiligt. Meine Aufgabe ist es, Forschungskonzepte zu entwickeln, mit denen wir das Verhalten der Bevölkerung in Bezug auf Fragestellungen der Energiewende analysieren können. Darüber hinaus setze ich diese Konzepte um, werte sie aus und wirke an deren wissenschaftlicher Veröffentlichung mit.“
Was hat Sie motiviert, am EIZ zu arbeiten, und was begeistert Sie besonders an Ihrer Tätigkeit hier?
„Das EIZ ist ein herausragendes Projekt mit dem Ziel, die Energiewende in der Lausitz voranzutreiben. Meine größte Motivation für die Mitarbeit am EIZ ist zum einen die Möglichkeit, die Energiewende aktiv an einem Ort mitzugestalten, zu dem ich einen persönlichen Bezug habe. Der Strukturwandel in der Region ist mir daher nicht nur beruflich, sondern auch persönlich sehr wichtig.
Zum anderen macht die Kombination aus angewandter Forschung, interdisziplinärer Zusammenarbeit und konkreter Umsetzung die Arbeit am EIZ für mich besonders attraktiv. Außerdem schätze ich die Zusammenarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen in meiner Forschungsgruppe sehr.“
Wie sieht ein typischer Arbeitstag für Sie am EIZ aus?
„Mein Arbeitsalltag als wissenschaftliche Mitarbeiterin am EIZ ist sehr abwechslungsreich und verbindet eigenständige Forschung mit enger Zusammenarbeit im Team. Der Tag beginnt in der Regel mit dem Lesen von E-Mails und der Abstimmung von Aufgaben mit meinen Kolleginnen und Kollegen.
Ein wesentlicher Teil meiner Arbeit besteht aus verhaltensökonomischer Forschung, dazu gehören je nach Projektphase Literaturrecherche, die Durchführung von Laborexperimenten und die Datenanalyse. Zudem nehme ich regelmäßig an Projektmeetings teil und arbeite an Berichten sowie wissenschaftlichen Publikationen mit. Darüber hinaus besuche ich nationale und internationale Konferenzen und Workshops, um Forschungsergebnisse zu präsentieren, mich mit Expertinnen und Experten auszutauschen und über aktuelle Entwicklungen in der Energiewirtschaft informiert zu bleiben.“
An welchem aktuellen Projekt oder Thema arbeiten Sie besonders gerne und warum?
„Generell versuchen wir zu verstehen, welche Faktoren die Akzeptanz von Infrastrukturen für erneuerbare Energien beeinflussen. Derzeit interessiert mich besonders der Einfluss von Wissen und Bewusstsein über eine Technologie auf deren Akzeptanz.
Wissen ist etwas, das wir über verschiedene Kanäle weitergeben können, indem wir Informationen verbreiten. Auf diese Weise können wir Transparenz schaffen und im besten Fall Vertrauen aufbauen.“
Was schätzen Sie besonders an der Arbeit am EIZ bzw. an der BTU Cottbus-Senftenberg?
„Ich schätze das internationale akademische Umfeld an der BTU und am EIZ, den lebendigen Austausch zu unterschiedlichen Forschungsthemen sowie die Möglichkeit, eigene Forschungsprojekte weiterzuentwickeln. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist für mich, dass ich einen Beitrag zum Strukturwandel in der Lausitz leisten kann.“
Vielen Dank, Franziska Kathe, für die spannenden Einblicke in Ihre Arbeit und Ihr Engagement für die Energiewende am EIZ!
