Meet the team | Mirko Nikodinoski

Meet the team: Mirko Nikodinoski - ein kurzes Interview. Wir stellen die Mitarbeiter*innen des EIZ vor, die hier mit Leidenschaft daran arbeiten, das nachhaltige, vernetzte und digitalisierte Energiesystem der Zukunft zu erschaffen.
ein einfacher blauer Trennstrich
Mirko Nikodinoski
Ein Trenner bestehend aus Kreisen in den sechs Lab-Farben

Mirko Nikodinoski absolvierte seinen B.Sc. in Elektrotechnik und Informatik an der Jacobs University Bremen, gefolgt von einem M.Sc. in Energietechnik an der BTU Cottbus. Nach einer Tätigkeit in der Leistungselektronik-Halbleiterindustrie (ABB Semiconductors – Lenzburg) begann er sein Promotionsstudium an der BTU. Anschließend wurde ihm im Februar 2023 die Rolle des Gruppenleiters des High Power Grid Converter Lab (HPGC) am Lehrstuhl für Leistungselektronik und Antriebssysteme unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Georg Möhlenkamp übertragen.

  1. An welchen Themen arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in deiner Gruppe?

Erneuerbare Energiequellen und Energiespeicherlösungen nutzen Leistungselektronik. Die bestehenden Umrichtertechnologien lassen sich jedoch nicht leicht skalieren. Daher arbeitet unsere Forschungsgruppe an theoretischen Konzepten sowie an Hardwaremodellen, die den Anforderungen an hohe Leistung und hohe Spannungen von Umrichtern im Versorgungsmaßstab gerecht werden. 

2. Wie trägt diese Forschung dazu bei, die Energiewende voranzutreiben?

Die im Rahmen der aktuellen Forschung entwickelten Lösungen werden ein optimiertes Umrichterkonzept für Speicherwerke ermöglichen. Einige Demonstrationsprototypen und vor allem neue Fachkenntnisse für die Entwicklung dieser Prototypen werden die Energiewende unterstützen. 

3. Die Lausitz befindet sich im Wandel. Was ist deine persönliche Vision für die Lausitz 2050, was wünschst du dir für die zukünftige Entwicklung dieser Region?

Persönlich glaube ich, dass es eine enorme Herausforderung sein wird, die eine entsprechende wirtschaftliche und soziale Entwicklung mit sich bringen wird. Zunächst wünsche ich allen, die direkt oder indirekt am Strukturwandel beteiligt sind, viel Erfolg. Und alle, die eine Herausforderung lieben und Lausitz als „Power House“ erhalten möchten – allerdings ohne Braunkohle in der Gleichung – lade ich ein, sich den Bemühungen für die Zukunft der Energie anzuschließen.

4. Was macht die Arbeit an der BTU für dich besonders?

Die Freiheit für wissenschaftliche Kreativität ist eines der einzigartigen Merkmale meiner Arbeit an der BTU. Das bedeutet, dass neue wissenschaftliche Ideen in einer Struktur umgesetzt werden können, die Sicherheit, angemessene Ausgaben und Fortschritt gewährleistet. Die Atmosphäre unter den Mitarbeitenden ist freundlich, kooperativ und unterstützend, was die wissenschaftlichen Aufgaben weniger stressig und angenehmer macht.

5. Was sind deine persönlichen Highlights in Cottbus? Was sollte man unbedingt ausprobiert haben, wenn man hier ist?

Meine Highlights in Cottbus wären:
·       Theateraufführungen und Ballettabende im wunderschönen Staatstheater Cottbus.

·       Ein Besuch im Branitzer Schloss für eine Museumsführung oder eine nächtliche Schatzsuche (Scavenger Hunt).

·       Eine Fahrradtour zu einem der vielen Seen in der Umgebung.

Vielen Dank, Mirko, und weiterhin viel Erfolg!

Kontakt

Mirko Nikodinoski
Leistungselektronik und Antriebssysteme
Mirko.Nikodinoski@b-tu.de
+49 355 69 4014

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