Wie sicher ist unser Stromnetz wirklich?

Nach dem Berliner Stromausfall Anfang Januar erklärt Prof. Dr.-Ing. Kaveh Malekian Boroujeni, warum Deutschlands Stromnetz international zu den zuverlässigsten zählt, welche technischen Grenzen es gibt – und weshalb mehr Robustheit nicht nur eine Frage der Technik, sondern auch der Kosten und gesellschaftlichen Akzeptanz ist.
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Stromnetz
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Nach dem Berliner Stromausfall Anfang Januar ordnet Prof. Dr.-Ing. Kaveh Malekian Boroujeni im Interview mit der MAZ | Märkische Allgemeine Zeitung die Lage ein – und räumt mit einigen Mythen auf. Deutschland zählt weltweit zu den Ländern mit der höchsten Versorgungssicherheit: Im Schnitt fallen pro Person nur rund 10–12 Minuten Strom im Jahr aus. Mehr Robustheit ist technisch möglich – nur teuer. Und sie erfordert gesellschaftliche Akzeptanz für Netzausbau.

Was das für Kommunen, Energieversorger und Haushalte bedeutet, erklärt Malekian im Interview. Mehr über das (n‑1)‑Prinzip, unterschiedliche Netzstrukturen sowie Chancen durch lokale Batteriespeicher, PV‑Autarkie oder intelligente Schutzsysteme im vollständigen Artikel https://lnkd.in/dwjMMMsa

Professor Kaveh Malekian Boroujeni hat im April 2025 die Professur für Dezentrale Energiesysteme und Elektrische Netze an der Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg übernommen.

Im EIZ bringt Prof. Malekian seine Expertise im Electric Power Systems (EPS) Lab ein, das sich mit zentralen Fragestellungen des Stromnetzbetriebs und Smart‑Grid‑Entwicklungen beschäftigt. Dieses interdisziplinäre Forschungslabor arbeitet an Lösungen für resiliente, zukunftsfähige Energiesysteme und erforscht Netzstabilität, Grid‑Forming‑Technologien und erneuerbare Einspeisung.

Neugierig geworden? Wir geben regelmäßig spannende Einblicke in unsere Forschungsarbeit zur Energiezukunft und die Forschungsteams im EIZ. Stay tuned!

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