»Flexibilität für die Planung und den Betrieb von Stromversorgungssystemen nutzen«
Der stabile Betrieb moderner Stromversorgungssysteme erfordert mehr Flexibilität von den angeschlossenen Einheiten wie Erzeugung, Speicherung und Verbrauch als in der Vergangenheit. Die Bereitstellung von Flexibilität erfordert jedoch eine angemessene Modellierung und Koordinierung der verfügbaren Flexibilität aus verschiedenen Ressourcen. Der Vortrag stellt allgemeine Forschungsfragen rund um die Flexibilität von Stromversorgungssystemen und aktuelle Beiträge dazu vor.
Prof. Dr. Andreas Ulbig, ein schweizerisch-deutscher Energiesystemingenieur, ist Inhaber des Lehrstuhls für Aktive Energieverteilungsnetze am Institut für Hochspannungstechnik und Netze, Digitalisierung und Energiewirtschaft (IAEW) der RWTH Aachen.
Außerdem leitet er die Gruppe für Elektrische Energiesysteme am Fraunhofer Center for Digital Energy, das das Know-how des Fraunhofer FIT und der RWTH Aachen an der Schnittstelle zwischen IT und Energietechnik bündelt. Er ist Vizepräsident der Schweizerischen Energie-Stiftung (SES) und Mitglied des Vorstands der VDE-Fachgruppe Energietechnik (ETG) sowie des wissenschaftlichen Beirats der FGH. Er ist aktives Mitglied von IEEE (PES, CSS), CIGRE und VDE (ETG, FNN).
